Joachim Stünkel: Wölfe treiben ihr Unwesen in Relliehausen und Friedrichshausen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat ein Rudel Wölfe Dutzende Schafe von der Weide gejagt.Ihm fielen etliche Schafe zum Opfer. Die Schafe wurden durch die Landschaft gehetzt , getötet und einige von Ihnen konnten noch nicht ausfindig gemacht werden. Dem Tierarzt ,Helfern und den Mitarbeitern vom Versuchsgut Relliehausen bot sich ein Bild des Schreckens.
Der Kreistagsabgeordnete Joachim Stünkel( Lüthorst) berichtete, dass im April 2026 die CDU Kreistagsfraktion beantragt hatte, sich mit der Problematik des Wolfes auseinander zusetzen. Joachim Stünkel : “Schon in der Ausschusssitzung Umwelt-und Klimaschutz , wo wir das Thema Wulff auf der Tagesordnung hatten, habe ich unmissverständlich vor der Gefahr einer Rudelbildung und einer erhöhten Population gewarnt. Es war da schon bekannt geworden, dass ein Pärchen sich im Solling aufhielt und somit sie auch hier heimisch werden.Nach seiner Auffassung müssen Maßnahmen ergriffen werden,um die Weidetierhalter für die Gefahren der Wölfe für ihre Tiere zu minimieren.Ansonsten ist es absehbar,das die wunderschönen Vorsolling- und Sollingtäler mit ihrem Grünlandflächen nicht mehr gepflegt werden,da die Weidetierhalter dann ihre Tiere abschaffen und der Staat die Flächen nicht pflegen kann.In den Verordnungen der Natur-und Landschaftschutzgebieten sei aber der Erhalt dieser Flächen als oberste Priorität festgelegt. Schutzzäune helfen hier wenig,so Joachim Stünkel. Es ist paradox , auf der einen Seite fördert man Weidetierhaltung und auf der anderen Seite werden Gefahren für das Leben der Tiere durch den Wolf erhöht.Joachim Stünkel: „Ich bin nicht gegen den Wolf aber es muss ein Gleichgewicht geben, das Mensch und Tier nicht den Gefahren des Wolfes ausgeliefert werden“.Ich kann voll die Angst der Menschen verstehen, dass, wie in diesen Fall , vor deren Haustür verendete Schafe lagen. Zu hören ist schon jetzt, dass Menschen Angst haben die schönen Wanderwege im Solling zu begehen. Darunter kann auch der Tourismus leiden. Besonders denke ich hier auch an den wunderbaren Wichtelpfad, der hoffentlich unter diesen Bedingungen nicht Nachteile hat. Ich fordere die entsprechenden Gremien von Land und Kreis hier tätig zu werden. Diesbezüglich werde ich eine Sitzung des Ausschusses für Umwelt- und Klimaschutz initiieren.